Soziale Teilhabe in Würzburg.
Mein politisches Handeln ist davon geleitet, dass jeder Mensch ein gutes Leben führen soll. Dazu gehört die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – ganz unabhängig von Einkommen, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlichen oder psychischen Einschränkungen, Herkunft oder Religion.
Als Grüner Stadtrat setze ich mich dafür ein, dass Würzburg eine Stadt ist, in der Teilhabe nicht vom Geldbeutel oder von gesellschaftlichen Zuschreibungen abhängt, sondern für alle Menschen möglich ist.
Teilhabe ermöglichen – Barrieren abbauen
Soziale Teilhabe bedeutet, dass Menschen Zugang zu Kultur, Bildung, Beratung und Unterstützung haben. Deshalb ist es mir wichtig, dass kulturelle und soziale Angebote möglichst niedrigschwellig gestaltet werden.
Einrichtungen wie die Kulturtafel, aber auch Familienstützpunkte und Quartiersmanagements in den Stadtteilen leisten hier unverzichtbare Arbeit. Sie schaffen Begegnungsorte, unterstützen Menschen im Alltag und stärken den Zusammenhalt vor Ort.
Diese Strukturen zu sichern und weiterzuentwickeln ist für mich ein zentraler Bestandteil sozialer Kommunalpolitik.
Vielfalt als Stärke
Würzburg ist vielfältig – und das ist eine Stärke. Eine gerechte Stadtpolitik erkennt diese Vielfalt an und sorgt dafür, dass unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar und respektiert werden.
Soziale Teilhabe bedeutet für mich auch:
Diskriminierung entgegenzutreten
unterschiedliche Perspektiven mitzudenken
Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen
Vielfalt darf nicht nur toleriert, sondern muss aktiv geschützt und gefördert werden.
Sichtbarkeit und Einsatz gegen Queerfeindlichkeit
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Queerfeindlichkeit leider immer noch weit verbreitet ist. Sichtbarkeit ist ein wichtiges Mittel, um Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Deshalb war einer meiner ersten Anträge im Stadtrat, zwei Regenbogen-Markierungen in der Würzburger Fußgängerzone anzubringen. Damit setzen wir ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung im öffentlichen Raum.
Solche Zeichen ersetzen keine strukturelle Politik – sie sind aber ein wichtiger Bestandteil einer offenen Stadtgesellschaft.
Soziale Teilhabe im Stadtrat Würzburg
Im Stadtrat setze ich mich für eine Politik ein, die soziale Teilhabe langfristig sichert und als Querschnittsthema versteht. Sie betrifft viele Bereiche – von Kultur über Stadtentwicklung bis hin zu Bildung und sozialer Infrastruktur.
Mein Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen gehört werden und die Möglichkeit haben, ihr Leben aktiv mitzugestalten.